Rückblick

15. März 2009

nun sind wir mittlerweile schon wieder über eine Woche zu Hause. Als wir ankamen - wie sollte es anders sein - regnete es. Also ich bastle mir das mit dem Wetter mal so zusammen: Langkawi weinte weil wir gehen mussten, Kuala Lumpur weinte gleich mit Langkawi mit, tja, und Berlin wollte uns einfach weider nach Langkawi senden.  Passt doch!

Mittlerweile haben Thomas und ich einige sehensüchtige Rückblicke gehabt. Das Wetter fehlt, die Affen, Meer, Palme und Strand und..und..und. UND Natürlich vermisse ich die Shopping-Malls. Thomas besteht drauf, dass wir 28! Malls besucht haben. Na wenn er jeden Besuch bei Starbucks mit hinzuzählt, dann passt das. Ansonsten waren es HÖCHTENS 15, oder so…

Also: Malaysia können wir empfehlen. Man kann Wasser aus dem Hahn trinken, alles sehr sauber, essen immer gut, Klima - zumindest für uns - wunderbar. Mehrfach wurden wir gefragt, ob wie Malaysia auch für Familien empfehlen können. Wir können! Sicherlich der Flug ist lang, aber wir haben einige Familien aus Europa und Australien gesehen, welche kleine Kinder dabei hatten.

Mittlerweile denken wir natürlich schon an den nächsten Trip. Ich denke um unsere Südost-Asien Einblicke zu vertiefen, müssen wir uns schon noch Thailand und Indonesien anschauen…und da war noch Kambodscha und Hanoi und Sri Lanka wäre auch nett…

OH MANN, wenn ich das schon schreibe bekomme ich Fernweh…

Ich hoffe ihr hattet Spaß mit unserem Blog und freut euch schon auf die nächsten Urlaubsergüsse - wobei die noch ne ganze lange Weile warten müssen..

Thomas & Christiane

Abend mit Einheimischen

5. März 2009

wie bereits angekündigt, nun einen Bericht zu unserem Abend mit Cham (der malayische Concierge) und seiner Freundin, deren Namen mir wieder entfallen ist.

Also: Sie kommt aus Luzon und hat zwei Kinder, die bei ihren Eltern auf den Philippinen leben. Ihr Mann, Amerikaner, hat sie sitzen lassen, zahlt keinen Unterhalt, also ging sie nach Malaysia und arbeitet in einem Japanischen Restaurant an der Bar. Dort trafen wir sie..Nach dem üblichen wo kommt ihr her, wie gefällt’s, erzählte sie eben beschriebenes und dass, 3 Hocker weiter Boyfriend sitzt, der ihr eine große Unterstützung sei.

Ich verschwand nur einen kurzen kleinen Augenblick für Ladies, als Thomas und Cham schon im vertrautesten Gespräch sich befanden. Der interessante Part fand allerdings erst zu späterer Stunde statt, so redet man ja nunmal nicht gleich in einem strang moslemischen Land über Religion.

Er vertraute uns an, dass er sich eher als Atheist sehe, aber das Muslim Staatsrelisgion ist er diese nicht einfach abwählen könne. Auch sei es ihm nicht erlaubt seine Freundin zu heiraten. Er als Muslim darf nur eine Muslima heiraten. Selbst wenn sie auf den Philippinen heiraten, würde diese Ehe nicht anerkannt werden. Die beiden leben in “wilder Ehe” seit vier Jahren, was streng verboten sei. Auch steht in malayischen Pässen, dass die Einreise in Israel nicht erlaubt ist. Malaysia wirkt sehr modern und religiös aufgeschlossen, trotz vieler Frauen mit Kopftuch oder Burka, aber es scheint ne Menge Grenzen zu geben.

Ich bin schon sehr froh, dass wir immer schnell in Kontakt mit Einheimischen kommen. So erfährt man doch immer das ein oder andere, was nicht im Reiseführer steht.

Noch eine kleine Anekdote zum Schluss:

Beim üblichen “Wo kommt ihr her”, vermutete die nette Bedienung, Thomas käme aus Europa und ich aus Ami-Land. Er hätte so einen deutschen Akzent und meiner sei so amerikanisch. Das ist wirklich zum totlachen. Besteht doch meine einzige Erfahrung mit Amerika aus 5 Tagen New York. Bücher die ich in englisch lese, lassen meinen Akzent auch nicht trainieren und Filme im Orginal sehen wir selten.

Zumal doch Thomaslein auch noch ein halber Ami ist…wir haben sehr über dieses Paradoxum schmunzeln müssen….

Nachtrag Shoppingmall

5. März 2009

Shopping-Mallals wir gerade den Übergang Hotel-Times Square Mall genutzt haben und somit mitten in der Mall angekommen sind (unten drin ist der Srarbucks mit kostenlosen Wlan) entstand dieser kurze Dialog, der es doch irgendwie für die Nachwelt zu erhalten galt:

Frau Fischer mit glücklichem Blick auf 10 Etagen Shopping

Herr Borath umsichblickend auf der Rolltreppe: “Shoppingmalls sollten verboten werden”

Frau Fischer, neben Herrn Borath:” Es ist Gottes Wille”

Herr Borath lakonisch “Eher Teufelswerk”

Tja, ich finde so ein bischen Teufelsanbetung gar nicht so schlimm, oder was meint ihr?

Letzte Flitterwochentage

5. März 2009

in einem der letzen Einträge habe ich geschrieben, Langkawi würde um uns weinen. Hübsch ausgedacht. Aber weinte dann KL weil wir gekommen sind?

Dienstag Ankunft in KL. Wetter schön..leider mussten wir über 2h auf unser Zimmer warten und es hat angefangen so zu blitzen, donnern und regnen, dass sogar die U-Bahn ausgefallen ist, viele Straße überspült und ein Riesenverkehrschaos entstanden ist. Auweia!

Später sind wir mit einen Fahrer Richtung Little India. Eine Strecke von ca. 15 min - oder im Verkehrschaos, von einer Stunde. Und das nicht mal für 2 KM. Irgendwie waren wir dann auch schon ganz schön abgenervt und ich hatte keine Lust mehr durch X Geschäfte zu spazieren um einen Sari zu kaufen. Also Stadtplan aufgeklappt und Richtung Bintang spaziert - hier liegt unser Hotel (Golden Triangle).

Immer noch genervt, einfaches aber gutes malayisches Essen genossen und die Vorfreude auf die nette Bar mit toller Livemusik geschürt. Kaum waren wir in der Bar- keine Livemusik, Cheffe hat seine Angestellten angezickt usw. Ein superdoofer Tag, irgendwie.

Gestern, am Mittwoch sind wir dann zum Midvalley Einkaufszentrum gefahren. Wir hatten wieder einen supernetten Taxifahrer der uns eine Menge über Malaysia und KL erzählt hat. Lohnt sich echt hier Taxi zu fahren.

In der Megamall kann ich nur sagen, wir standen wie zwei Landeier da und haben echt doof geguckt. Bombastisch groß sage ich nur. Der Foodcourt - sowas an Auswahl habe ich noch nie gesehen. Echter Hammer. Den Nachmittag haben wir relaxed am Pool verbracht und sind dann hier nochmals in die Times Square Mall. Dachte, ich kenne die schon :-) Allerdings meinte ich, die besteht nur aus 3 Geschossen. Doch weit gefehlt - 10 Etagen. Da habe ich mich dann auch noch wie ein Dorftölpel gefühlt. Wie konnte ich das nur die ersten 3 Tage in KL übersehen -und auch noch direkt vor meiner Nase!! Thomas in Angst, echte Angst-. Anyway endlich meine Levis-Jeans gekauft. Aber so viel billigiger wie in Deutschland ist es dann auch nicht. Zumindest bei Markenware.

Abends phantastische Steaks in einem Aussi-Laden und einen supernetten Abend im Gespräch mit einer Kellnerin von den Philippinien und ihrem Freund, einem malaysischen Concierge aus dem Novotel..dazu aber ein extra Blogeintrag.

Heute sitzen wir am Pool, es regnet immer wieder und nachher gehen wir wie immer zu Startbucks am Times Square. Und wenn alles gutläuft…dann darf ich auch mal ein halbes Stündchen, ganz alleine und ohne Aufsicht ein bischen in die Mall gucken.

Um 20:30 Ortszeit geht’s ab zumAirport um 23.59 ab in den Flieger nach FF/M und Berlin. Ganz ehrlich- null Bock. Irgendwann komme ich einfach nicht mehr aus dem Urlaub wieder. Das Meer, die Palmen, die Luft (der Lärm, die Äffchen….).

Rückblick auf Langkawi

2. März 2009

grün, so unheimlich grün, das blaue Meer, überall Berge und Affen, Adler, Strand. Ganz kurz gesagt - so ist Langkawi.

Die Menschen sind hier ausgesprochen freundlich, schöne Hotels - keines darf dabei höher als eine Palme sein- und sehr viele unterschiedliche Kulturen und Religionen. Frauen in traditioneller malayischer Begleitung, Burkas, kurze Shorts und Tops..Malayen indischer, chinesischer oder eingeborerener Abstammung. Alle gehen hier sehr nett miteinander um - obwohl ja auch Malaysia unter Korruption und anderen Problemen wie z.B. der Vormacht der chinesisch-stämmigen Einwohner leidet. Aber zumindest aus meiner vereinfachten Sicht, relaxed. Auch wenn ich die Reise gebucht habe und nur Mr. Borath angesprochen wird. Für den ein oder anderen Angestellten bin ich Tabu. War in Jerusalem und Ägypten auch so. Na, ich kann damit leben…

Bei einem unsere Inseltrips haben wir uns natürlich auch Kuah angeschaut, zum einen als Inselhauptstadt definiert, zum anderen von den Reiseführeren als Shoppingparadies.

Kuah ist nett, aber weder eine Hauptstadt noch ein Shoppingparadies. Überall gibt es Batikklamotten, Langkawi-Shirts (sehr beliebt bei den niederländischen und chinesischen Reisegruppen) und Flip Flops aus Plastik. Nun ja…man ist ja findig und in’s Reisetäschle hat das Seidenkleid auch noch gepasst :-)

Das Adlermonument, den Jetty Point etc. waren nett. Tourismuspunkt abgehakt.

Chetang Beach: Der Beach ist einer der Dreh- und Angelpunkte von Langkawis Tourismus. Am Anfang luxeriöse Hotels, dazwischen eher für Billig-Traveller und am Ende wieder ein wenig mehr Luxus und Stille.

Die Geschäfte sind wie in Kuah oder im Oriental Village. Batik, Badeshorts, Langkawi-Shirts. Auffallend viele junge Schwedinnen sind hier zu finden. Thomas fands nett ..

Am etwas luxeriöserem Ende - eigentlich ist es schon der Pantai Tengah Beach oder ähnlich, das Sunset Beach. Das Hotel, in welchen wir auch gerne gebucht hätten. Gebaut und betrieben wird es von einem malayischen Designer, der mittlerweile ein kleines Imperium geschaffen hat. Unter der Sungroup jede Menge irre eingerichtete Restaurants und Craft-Shops. Im Sunset-Cafe gibt’s eine Toilette, das haben wir noch nie gesehen. Aus Grafit gebaut und zu einer Seite komplett offen zu einem kleinen künstlichen Fluss. Bild wird nachgereicht. Also man saß sozusagen im Freien…und es rauscht so hübsch vom kleinen Bach.

Auch die anderen Einrichtungen (Seafoodrestaurant, Indian Restaurant, Retrobar etc.) perfekt.

http://sungroup-langkawi.com/sunset/index.html

Wenn Thomas und ich uns in ein paar Jahren irgendwo in Asien niederlassen und dabei das dringende (oder notwendige) Bedürfniss verspüren eine Bar, Hotel oder Restaurant aufzumachen, dann mit Jeffery Leong als Designer. Oder wir einfach ein neues Klo brauchen..however. Tommi..das ist der Designer den ich meinte, nicht den von Cuno in Berlin…

Auf unseren Touren rund um über die Insel, gab es jede Menge Gelegenheit begeistert zu sein. Zurück in Berlin, werden wir die rund 1.000 Bilder sortieren und im Mediencenter bereitstellen. Hier bricht leider immer wieder die Verbindung zusammen…

Morgen KL und Littele Inda und Chinatown besuchen..wir werden berichten…

Regen, nichts als Regen

2. März 2009

tja, das es in den Tropen hin und wieder regnet, insbesondere wenn man im Regenwald sitzt, ist an für sich nichts Neues. Aber jetzt schon 3h!! Mit schönem Wetter hat unser letzter Tag in Langkawi angefangen. Seit 15:00 aber Dauerregen. Schon gestern, als wir nach meinem letzten Blog-Eintrag in die Sampaboatbar marschiert sind, wir einen Cocktail zu uns nehmen wollten, fing es mit Brachialgewalt an zu regnen. Leider war auch das Bootsdach nicht dicht und drohte meine Pina Colada zu verwässern. Also waren schnelle Schlucke angesagt und dann einen schnellen Spurt in unsere Cabana - die eigentlich in der Nähe liegt. Wir sind sowas von nass geworden. Innerhalb einer Minute, als ob wir gerade in unserer Kleidung gebadet hätten.

Das Nette war eigentlich nur noch, dass die Affchen ein wenig Schutz gesucht haben - und dieser Schutz befand sich in den Bäumen unserer Cabana. Findig wie wir sind, haben es dann mit ein paar Erdnüssen geschafft, eines der Brillenäffchen vom Baum auf unsere Veranda zu locken. Den Abend - nach 2h Dauerregen- haben wir dann im Seashell-Cafe direkt am Meer verbracht…heute wollten wir eigentlich nochmals zum Hafen - da wo’s die leckeren Schokoküchlein gibt..aber bei dem Wetter…bäääääh

Nachtrag: jetzt ist es 19:30 und es regnet um uns. Scheinbar weint die Insel weil wir sie in 14h verlassen müssen. Irgendwie ist das auch wieder gerecht…

Island Hopping

1. März 2009

White Beach Islandheute morgen war’s dann soweit. Unser geplanter Ausflug “Island Hopping” startete pünktlich um 08:45 (die sind hier noch pünktlicher als die Deutschen). Von einer Bucht aus, in der ein paar kleine Boote lagen, kletterten wir mit weiteren 8 Personen auf “unser Boot”. Mit rasanter Geschwindigkeit ging’s dann ganz schnell auf das offene Meer hinaus. Wobei offenes Meer ein wenig übertrieben ist. Rund um die Hauptinsel Langkawi liegen ca. 100 weitere Inseln. D.h. wohin man blickt, kleine und größere Inseln. Die meisten unbewohnt - zumindest von Menschen. Diese ragen, wie bei der Halong-Bucht in Vietnam, mitten aus dem Meer heraus. Teilweise schroffe Grantifelsen, teilweise mit Höhlen - aber alle unglaublich begrünt.

Vorbei an der Insel “Island of the pregnant maiden”, deren Felsformation tatsächlich wie eine schlafende schwangere Frau aussieht, weiter zu einer kleinen Affeninsel. Übrigends, nochmals kurz zurück zur Island of the pregnant maiden, einer Legende zur Folge, baden im See des Mädels alle, die einen unerfüllten Kinderwunsch haben und werden danach schwanger. Gut, dass ich Thomas das Baden dort nicht erlaubt habe.

Aber weiter. Nach einer Kletterpartie am Pier der Affeninsel, begegnen einem gleich jede Menge Affen, die begierig in die Taschen der Touristen schielen. Nach einem recht beschwerlichen langen Fußmarsch (und jeder Menge Treppen) landet man dann endlich an einem kleinen Süßwassersee. Dort kann man Tretboote ausleihen oder sich auf die Pantons legen. Das war’s. Also saßen wir mit Schwimmwesten bewaffnet in einem Tretboot. Da das aber so aufregend war, mussten wir uns von diesem Abenteuer nach 20 Minuten (gefühlten 4h) wieder verabschieden und sind zurück über Trilliarden von Stufen zum Affenaussichtspunkt. Bestimmt 100 Fotos später, ab auf’s Boot.

Mit halsbrecherischer Fahrt ging’s dann in Gebiet, wo unglaubliche viele Adler nisten. Ca.3-4 verschiedene Adlerarten konnten wir beobachten. Großes Kino, wenn man fast 100 Adler so nah beobachten kann. Bleibt nur zu hoffen, dass das noch lange so erhalten bleibt.

Nach einem angemessenen Fotostop weiter zu einer Insel, deren Namen ich schon wieder vergessen habe. Diese Insel verfügt über den perfekten, weißen Sand, mit Kokospalmen gesäumt und wunderbar türkisen Wasser. Auch hier wieder Affenhorden. Fanden wir die einen schon recht frech, dann haben wir uns hier eines besseren belehren lassen! Die Affen haben einfach alles geklaut was man nicht superfest in den Händen gehalten hat. Einer klaute eine Wasserflasche und war in der Lage diese auch noch zu öffnen. Clevere Bursche..

Nach einer weiteren halben Stunde auf dem Boot, sind wir wieder wohlbehalten am Minihafen gelandet und lassen gerade faul den Nachmittag am Pool ausklingen. Nacher werden wir in die Sampaboot-Bar gehen, einen schönen Cocktail trinken und überlegen, was es heute feines zum essen gibt.

Vorgestern hatten wir brasilanische Steaks, gestern japanisch…UND: Thomas kann endlich mit Stäbchen umgehen. Wenn ich das nicht einen Bildungsurlaub nenne!

Leider geht’s bereits übermorgen zurück nach KL. Wir freuen uns schon irgendwie darauf, könnten aber gut noch ein paar Wochen hierbleiben. Noch haben wir Bücher über und ich habe bereits einen Laden entdeckt, in dem man auch welche kaufen kann und irgendwann gewöhnt man sich ja auch an die holländischen und englischen Gruppen. Zumal gerade die Italiener in Vormachtsstellung gehen, dicht gefolt von Indern und Malayen…

Tommi on the road

26. Februar 2009

der Blog heisst ja wetravel24.de…jetzt beziehe ich einfach mal meinen kleinen Bruder ein, der auf dem Weg in die USA ist. 93 oder 94 Tage nichts alle Amerika. Ich bin neidisch. Robert und Tommi sein Blog ist dann unter http://blog.2batzis.de zu finden. Ich bin schon supergespannt auf seine Abenteuer…

“Wildlive” Teil II

26. Februar 2009

Affen per Anhalterkaum habe ich ein paar Tage über die fehlenden Affen gemeckert, muss sich der König der Affen erbarmt haben und sendet mir täglich seine Kumpels.

Gestern Abend sind wir mit dem Auto Richtung Norden gefahren. Ziel Black Beach mit einem wunderbaren Aussichtspunkt und wie wir dachten, einem tollen Restaurant. Na ja, das war’s dann nicht, aber die Aussicht grandios. Also zurück zum Hotel. Auf dem Weg zurück, kamen wir an die Abzweigung zum Datai Beach im Norden der Insel. Also auf dahin. Dort soll es spektakuläre Sonnenuntergänge geben. Die Strasse führte uns dabei durch unglaublich grünen Regenwald. Bäume, unglaublich hoch mit Lianen. Mir fiel sowas wie Jane und Tarzan are on the road ein :-)

Und auf einmal, überall Affen am Wegesrand!!

Die ganzen 16 KM waren immer wieder gesäumt von ganzen Affenfamilien, die ungeniert am Strassenrand saßen und sich gelaust oder gegenseiteig gekrault haben. Scheu und doch so neugierig. Echt cool.

Als wir mit dem Auto stehen bleiben konnten um ein paar Bilder zu schießen, kam sogar so ein recht ordentlicher Mr. Monkey ganz nah ans Auto und wollte betteln. Hey..wie in Berlin. Nur hinterher ist auch die Autoscheibe sauber…

Zurück im Hotel, ebenfalls die Brillenaffenbande..schauen wir mal ob die Bilder was taugen.

Heute morgen, wieder beim Spa-Bereich die Brillenaffenbande. Ich habe erstmal beim Frühstück ein paar Orangenschnitze gemopst. Ich will ja nicht umsonst gegen Tollwut geimpft sein.

Ja, ich weiß man soll die Tiere nicht füttern. Aber seit wann denke ich bei so ner Möglichkeit rational und vernünftig.

Aber ein echtes Highight ist wirklich morgens in aller Frühe in’s Meer zu gehen, welches ruhig und glatt ist und zu zuschauen wie die Adler und Reiher um einen cruisen…und mittags…

Noch zu bemerken: Denn Sonnenuntergang haben wir dann im Hotel an der Seashellbar genossen. Im Hintergrund: Imagine all the people..von der Hotelband

Ich singe nur..Imagine all the wildlife und morgen stibitze ich noch ein bisschen mehr Orangen. Thomas wird einfach zum Mittäter


Malaysia mal kulinarisch bestrachtet

24. Februar 2009

Keine Tigerhodendie malyische Küche ist nicht so einfach zu defnieren. Sie bietet so viele Nuancen - unglaublich. Ich sehe schon, dieses Wort verwende ich regelrecht inflationär.

Schon in KL haben wir immer toll gegessen - darüber haben wir ja bereits berichtet. Aber Langkawi steht dem in gar nichts nach.

Ob direkt vor dem Hotel, einfache Küche für superkleines Geld oder ganz phantastisch französisch - alles ist irgendwie malayisch und hervorragend. Die Küche ist eine Mischung aus Indisch, Chinesisch, Arabisch, Indonesisch und was auch immer. Best of Bread.

Die Küche ist so umfassend, aromareich. Einfach toll.

Ca. 1/2 KM vom Mutaria Hotel entfernt haben wir den neuen kleinen Petronas Harbour entdeckt. Dem Restaurant “The Loaf” - welches sich selber als japanisches Bistro / Bakery bezeichnet - haben wir so ein  kulinarische “Aha” Erlebnis zu verdanken.

Am ersten Abend, einen wunderbaren Lachs-Jacobsmuschelsalat mit anschließenden leckeren Satayspießchen und für Thomas mit Croissant mit Kapern-Tuna-Filling. Alles ausgezeichnet. Eine Offenbarung allerdings war gestern Abend. Mutig geworden, von der maritimen Hafenatmosphäre (Luxusjachten ohne Ende) begeistert, unser zweiter Besuch. Wir nahmen die Empfehlung des japanischen Chefkochs, der in einer Michelin Restaurant in Frankreich ansonten arbeitet) gerne für die 3-Gänge an.

Als Vorspeisen: Geflügelbällchen in Sauce Provencale und Fischcarpaccio mit Himbeerdressing - delikat. Dann Fish-Stew mit Lobster, Squids und anderen kleinen Schweinereien und Ruille (wobei das hier ja alles halil ist :-) und ein unglaublich vorzügliches Steak mit dem bestem Kartoffelgratin seit langen. Aber der krönende Abschluss:

Ich muss ausholen: Seit Wochen versuche ich mich zu Hause an Schokoladentörtchen, die nach dem Backen innen noch flüssig sind. Meine Ergebninsse sind geschmacklich einwandfrei - aber nicht so wie es sein sollte. Innen also fest.

Da kommt unser Dessert: Fruchttörtchen an Himbeeressenz (WOW) und das PERFEKTE SCHOKOTÖRTCHEN an Vanilleschaum und Erdbeeren. Übrigends sind hier Erdbeern die Exoten.

Was soll ich sagen, Fischerin schmeisst sich dem japanischen Chefkoch regelrecht an den Hals um ihm das Geheimniss um jeden Fall zu entreissen. Mit Erfolg (alle Köche sind eitel):

179! c und 4 Minuten in kleineren Förmchen als meine Muffinförmchen und es soll klappen.

Ich habe einen neuen Freund :-) und das wird das erste zu Hause sein. Endlich die perfekten Schokotörtchen und wehe er hat geschwindelt….

Aber auch heute, seit 3 Tagen haben wir ein Auto und erkunden die Insel mit viel Spaß (ich). Thomas fährt unser kleines Wägelchen im Linksverkehr und hat daher viel Stress. Aber als liebender Ehemann…

Anyway: bereits vor ein paar Tage entdeckten wir ein kitschbuntes, chinesisches Restaurant am Wegesrand. Bunte Lampions, Plastikstühle, Neonreklame und eine Hinweis aus Seafood, reichten zumindest mir aus, das Abenteuer zu wagen. Heute Abend. Thomas mißtrauisch - aber der liebenden Gattin voll vertrauend!

Und zu Recht!!!!

Sicher, es war ein obskures Ambiente und wir rechneten mit Affenhirn und Tigerhoden süß-sauer oder Seepferdchen Chop Suey..aber sorry - weit gefehlt. Wir bekamen ganz frische Tigerprawns Tam Yum und mit Curry. Wir durften den ganzen Tisch einsauen und es war einfach wunderbar. Die Aromen: Zitronengras, Limonenblätter, Galgant gaben einen wunderbaren Geschmack ab. Die Tigerprawns frisch, fest - vorzüglich.

Ich freue mich schon auf die nächste kulinarische Exkursion und gebe - mir läuft schon wieder das Wasser im Mund zusammen - den Rechner wieder brav an Thomas ab - der wie soll es anders bei der Company sein- noch arbeiten muss…

An der Stelle einen kleinen Hinweis an Mike: Es ist vollkommen easy hier Fischallergien aus dem Weg zu gehen und Sweet Rolls zum Breakfast gibt’s auch immer. See you