Island Hopping

White Beach Islandheute morgen war’s dann soweit. Unser geplanter Ausflug “Island Hopping” startete pünktlich um 08:45 (die sind hier noch pünktlicher als die Deutschen). Von einer Bucht aus, in der ein paar kleine Boote lagen, kletterten wir mit weiteren 8 Personen auf “unser Boot”. Mit rasanter Geschwindigkeit ging’s dann ganz schnell auf das offene Meer hinaus. Wobei offenes Meer ein wenig übertrieben ist. Rund um die Hauptinsel Langkawi liegen ca. 100 weitere Inseln. D.h. wohin man blickt, kleine und größere Inseln. Die meisten unbewohnt - zumindest von Menschen. Diese ragen, wie bei der Halong-Bucht in Vietnam, mitten aus dem Meer heraus. Teilweise schroffe Grantifelsen, teilweise mit Höhlen - aber alle unglaublich begrünt.

Vorbei an der Insel “Island of the pregnant maiden”, deren Felsformation tatsächlich wie eine schlafende schwangere Frau aussieht, weiter zu einer kleinen Affeninsel. Übrigends, nochmals kurz zurück zur Island of the pregnant maiden, einer Legende zur Folge, baden im See des Mädels alle, die einen unerfüllten Kinderwunsch haben und werden danach schwanger. Gut, dass ich Thomas das Baden dort nicht erlaubt habe.

Aber weiter. Nach einer Kletterpartie am Pier der Affeninsel, begegnen einem gleich jede Menge Affen, die begierig in die Taschen der Touristen schielen. Nach einem recht beschwerlichen langen Fußmarsch (und jeder Menge Treppen) landet man dann endlich an einem kleinen Süßwassersee. Dort kann man Tretboote ausleihen oder sich auf die Pantons legen. Das war’s. Also saßen wir mit Schwimmwesten bewaffnet in einem Tretboot. Da das aber so aufregend war, mussten wir uns von diesem Abenteuer nach 20 Minuten (gefühlten 4h) wieder verabschieden und sind zurück über Trilliarden von Stufen zum Affenaussichtspunkt. Bestimmt 100 Fotos später, ab auf’s Boot.

Mit halsbrecherischer Fahrt ging’s dann in Gebiet, wo unglaubliche viele Adler nisten. Ca.3-4 verschiedene Adlerarten konnten wir beobachten. Großes Kino, wenn man fast 100 Adler so nah beobachten kann. Bleibt nur zu hoffen, dass das noch lange so erhalten bleibt.

Nach einem angemessenen Fotostop weiter zu einer Insel, deren Namen ich schon wieder vergessen habe. Diese Insel verfügt über den perfekten, weißen Sand, mit Kokospalmen gesäumt und wunderbar türkisen Wasser. Auch hier wieder Affenhorden. Fanden wir die einen schon recht frech, dann haben wir uns hier eines besseren belehren lassen! Die Affen haben einfach alles geklaut was man nicht superfest in den Händen gehalten hat. Einer klaute eine Wasserflasche und war in der Lage diese auch noch zu öffnen. Clevere Bursche..

Nach einer weiteren halben Stunde auf dem Boot, sind wir wieder wohlbehalten am Minihafen gelandet und lassen gerade faul den Nachmittag am Pool ausklingen. Nacher werden wir in die Sampaboot-Bar gehen, einen schönen Cocktail trinken und überlegen, was es heute feines zum essen gibt.

Vorgestern hatten wir brasilanische Steaks, gestern japanisch…UND: Thomas kann endlich mit Stäbchen umgehen. Wenn ich das nicht einen Bildungsurlaub nenne!

Leider geht’s bereits übermorgen zurück nach KL. Wir freuen uns schon irgendwie darauf, könnten aber gut noch ein paar Wochen hierbleiben. Noch haben wir Bücher über und ich habe bereits einen Laden entdeckt, in dem man auch welche kaufen kann und irgendwann gewöhnt man sich ja auch an die holländischen und englischen Gruppen. Zumal gerade die Italiener in Vormachtsstellung gehen, dicht gefolt von Indern und Malayen…

Eine Reaktion zu “Island Hopping”

  1. Christiane

    Thomas Kommentar:
    Also nach 10 min bin ich dann doch wieder auf Messer und Gabel umgestiegen und frage mich ernsthaft, wie werden Asiaten denn je satt???

    Wie kann ein ganzes Lachssteak mit Stäbchen fachmännisch zerlegt werden?

    Fragen über Fragen…

Einen Kommentar schreiben